Arbeitsweise

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Ich arbeite in meinen Bildern abstrakt, einer Malweise, in der alles möglich ist, aber nichts zwingend sein muss, wo es kein Falsch gibt und wo ich „ich selber“ sein kann mit meiner Fantasie und Spontanität.

Dabei nehme ich mir die Freiheit, alle Regeln über Bord zu werfen und mich am kreativen Tun zu erfreuen, mit Farben, Materialien, Formen, Strukturen, Ideen und der Bildgestaltung „zu spielen“.

Ich versuche, meinen Gefühlen in den Bildern Ausdruck zu verleihen, meine Emotionen des „Moments“.

Bevor ich ein Werk beginne, weiss ich nie genau, wohin es mich führt oder wie das Ende des Malprozesses aussehen wird!

Ich arbeite sowohl zuhause in meinem Studio, als auch draussen, in den endlosen und immer wechselnden „Natur Ateliers“ .

Manchmal starte ich mit einer groben Idee, einem Gefühl oder einem „inneren Bild“, dass mir vorschwebt. Andere Male wähle ich als Ausgangspunkt eine bestimmte Technik, ein Foto, eine Farbkombination, die mich anspricht oder schlicht den „Moment“ in der grandiosen Natur, in der ich mich gerade aufhalte.
Wenn mir das Ergebnis nicht gefällt, überarbeite und verändere ich die Arbeit solange, bis es sich „gut anfühlt“.

Je nach Projekt, momentaner Stimmung und Arbeitssituation experimentiere ich mit verschiedenen Arbeitsweisen:

Ich versuche, die von der Natur geformten Oberflächen mit malerischen Mitteln wiederzugeben, wie z.B. fliessendes Wasser, Bewegung von Sanddünen, Struktur von Holz, Felsen und Steinen.
Mit Spachtel, Pinsel, manchmal auch anderen Werkzeugen gebe ich dabei die Farbe als Farbmaterie auf die Leinwand, verdünnt mit Wasser, verdickt mit Binder, angereichert mit Sanden, Pasten und Pigmenten. Diese Farblandschaften und Texturen werden dynamisch bewegt und bearbeitet, bis sie sich zu einer Art reliefartigen Gestaltung verdichtet haben (vgl. neuere Bildserie „Spuren der Natur“).

In Ergänzung dazu habe ich Freude, auch das Medium der Collage zu integrieren, indem ich verschiedenste strukturierte Materialien in die Komposition einfüge (Sand, Steine, Papiere, Wellpappe, Zeitung, Holz, Stoffe, Netze, Rinde).

Eine andere Herausforderung ist es, die Strukturen der von Menschen geschaffenen Oberflächen wie alte Wände, Kacheln, rostige Türen mit verschiedensten Bildmitteln und Materialien zu „imitieren“ und die morbide Schönheit des Verfalls darzustellen.

Ich benutze gerne Symbole, die einen spirituellen Aspekt in meine Arbeiten bringen. Z.B. ist die Spirale fuer mich ein Symbol fuer Wachsen, Entwicklung und Unendlichkeit. Kreis, ein Symbol fuer Einheit, Geschlossenheit/Abgeschlossenheit und Konzentration. Darüber hinaus integriere ich oft Zahlen, Buchstaben und Textfragmente aus verschiedenen kulturellen Zeit- und Sprachräumen (Europäisch, Arabisch, Chinesisch, Hindi, Rhunenalphabet). Es ist nicht nur eine ästhetische und bildsprachliche Bereicherung der Gesamtkomposition, sondern ich setze diese Elemente häufig bewusst ein, um den Betrachter zu einem bestimmten Weg der Interpretation zu führen.

In den lezten 7 Jahren bekam ich viel Inspirationen von Oman, dem Land, in dem ich lebte, mit seiner interessanten arabischen Kultur, den bunten Farben und der Vielfalt an Menschen. Auch die Natur der Wüsten, der Meer- und rauen Berglandschaften faszinierten mich. Seit kurzem lebe ich in Norwegen, einer ganz neuen inspirativen Herausforderung mit seiner kraftvoll archaischen Natur.

Painting in the Desert

Art symposium in Muscat

Beach Oman

Using gold leaves

Let's go home

Oman 2010

Looking for a good painting spot

Upps can't open the paint bottle

Let's go

Atalier

Equipment for outdoor painting

Working on hands and knees

Using mud

A little touch up

Painting in the sun

Watering down the paint